Autommune Erkrankungen

Eine Autoimmunerkrankung ist eine Krankheit, deren Ursache im körpereigenen Immunsystem liegt. Autoimmunerkrankungen können, je nach Erkrankung, jegliches Gewebe und sämtliche Organe angreifen. Daher sind ganz unterschiedliche Symptome möglich. Weil man eine Autoimmunkrankheit nicht ursächlich behandeln kann, begleitet sie den Erkrankten meist ein Leben lang. Mit bestimmten Medikamenten kann man die Beschwerden aber in den meisten Fällen lindern.

 

Autoimmunerkrankungen betreffen viele Menschen und gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Seit einigen Jahrzehnten registrieren Ärzte zunehmend mehr Betroffene, was vor allem auch darauf zurückzuführen ist, dass die Untersuchungsmethoden und damit die Diagnosemöglichkeiten für Autoimmunerkrankungen immer besser werden.

 

Bei einer Autoimmunkrankheit attackieren und zerstören die Abwehrkräfte körpereigenes Gewebe. Welches Gewebe angegriffen wird, hängt von der Art der Immunerkrankung ab. Normalerweise geht das Immunsystem nur gegen körperfremdes Material vor, das für den Organismus schädlich sein kann, also vor allem Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze. Körpereigene Strukturen erkennen und tolerieren die Abwehrkräfte dagegen. Die Unterscheidung zwischen „körpereigen“ und „fremd“ ist möglich, weil jede Körperzelle auf ihrer Zellmembran bestimmte Moleküle trägt, die sie als körperzugehörig ausweist. Fremde Strukturen haben diese Moleküle nicht (beziehungsweise tragen andere) und werden deshalb von den Abwehrkräften angegriffen.

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